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Gerade Diabetikern macht trockene Haut oft zu schaffen. Trockene Haut fühlt sich rau und schuppig an, ist gerötet, spannt und juckt - man fühlt sich einfach nicht wohl in der eigenen Haut.
Trockene Hautstellen können viele Ursachen haben
Viele Menschen neigen aufgrund einer ererbten Anlage zu trockener oder sehr trockener Haut.
Mit zunehmendem Alter funktioniert die natürliche Regulierung der Hautfeuchtigkeit und des Fettgehalts schlechter. Trockene Haut wird im Alter schneller faltig.
Wer zu trockener Haut neigt, sollte stets nur kurz und nicht so heiß duschen oder baden. Bei den Reinigungsprodukten heißt es „Weniger ist mehr". Die Dusch- und Badegels müssen vor allem mild und rückfettend sein, und jedes zweite oder dritte Mal manchmal geht´s auch ganz ohne! Nach jedem Duschen oder Baden ist das Eincremen mit den Hautbedürfnissen angepassten Lotionen oder Ölen notwendig.
Trockene Lufft in geschlossenen, beheizten Raümen kann trockene Haut verstärken. Häufiges Lüften und Luftbefeuchter sorgen für bessere Luft.
zum Beispiel scharfe Putzmittel können zu trockener Haut führen
z. B. Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen können Ursache für trockene Haut sein.
Baden in Schwimmbädern mit Chlorwasser kann ebenfalls zu trockene Haut führen.
Unterwäsche aus Synthetikfasern, Pullover, Blusen, Hosen aus Wolle machen die Haut bei empfindlichen Menschen trockener und führen zu Juckreiz
Trockener Haut fehlt Harnstoff
Harnstoff oder Urea ist ein natürlicher Feuchthaltefaktor der Haut. Bei Menschen mit trockener Haut ist die Harnsäurekonzentration in der Haut um 50 Prozent vermindert. Bei Patienten mit Schuppenflechte oder Neurodermitis sowie auch in der gealterten Haut ist der Mangel noch ausgeprägter.
Trockene Haut braucht deshalb Urea-haltige Reinigungs- und Pflegeprodukte. Das Angebot in Apotheken, Drogeriemärkten und Kosmetikinstituten ist inzwischen riesengroß. Die Produkte unterscheiden sich vor allem in der Konzentration an Harnstoff. Eine Überdosierung ist nicht möglich, sagen die Dermatologen. Für die Pflege der empfindlicheren Gesichtshaut empfehlen sie eine Urea-Konzentration von unter fünf Prozent, ebenso für die zarte Babyhaut. Bei extrem trockener Haut reicht diese Konzentration nicht aus. Hier eine Behandlung mit Präparaten, die mehr als 10 Prozent Harnstoff enthalten, nötig. Vorsicht: Auf akut entzündete Hautstellen dürfen keine harnstoffhaltigen Pflegeprodukte.
Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Harnstoff - ideal für die trockene Haut
Neurodermitis und Hautpflege
Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine chronisch entzündliche, genetisch bedingte Hauterkrankung. Immer mehr Kinder und Erwachsene leiden darunter. Trockene Hautstellen sind extrem schuppig, stark gerötet und jucken quälend. Bei Neurodermitis ist eine regelmäßige Hautpflege unerlässlich, auch dann, wenn es der Haut besser geht.
Der atopisch trockenen Haut fehlen nicht nur Feuchthaltesubstanzen, sondern auch bestimmte Fette und Fettsäuren. Als besonders wirksam hat sich die Behandlung mit Pflegeprodukten, die Nachtkerzenöl enthalten, erwiesen.
Was tun bei trockener und juckender Kopfhaut?
Tägliches Waschen und Föhnen, häufiges Färben, Dauerwellen, Tönungen und Strähnen bedeuten für Haare und Kopfhaut Stress. Wer eine trockene, schuppende, juckende oder sogar neurodermitische Kopfhaut hat, sollte seinem Haar diese Strapazen nicht so oft zumuten, um weitere Verschlechterungen des Hautbildes zu vermeiden. Das Shampoo muss besonders mild und möglichst frei von Duftstoffen, Farbstoffen und Alkaliseifen sein. Die regelmäßige Anwendung von Kurpackungen für trockenes strapaziertes Haar wird empfohlen. Dabei ist ein gründliches Ausspülen das A&O, auf der Kopfhaut verbleibende Reste reizen sonst zusätzlich.
Für Neurodermitiker gibt es spezielle Haar- und Kopfhautpflegeöle.
Fachkundige Beratung bei der Auswahl der Produkte ist in jedem Fall zu empfehlen, beim Hautarzt oder in der Apotheke.
Wenn es am ganzen Körper quälend juckt....!
Die Haut sieht ganz normal aus, aber sie juckt vom Kopf bis zu den Zehen. Das ist manchmal schwerer auszuhalten als dauerhafte Schmerzen. Infektionen, Leber- oder Nervenerkrankungen, Diabetes mellitus, Funktionsstörungen der Schilddrüse, Eisenmangel oder auch manche Medikamente können schuld daran sein. Oft lässt sich keine krankhafte Ursache finden. Stress, Nervosität oder Hauttrockenheit sind dann der Grund.
Hier hilft regelmäßiges Eincremen mit einer rückfettenden Pflege mit Harnstoff, Dexpanthenol und Nachtkerzensamenöl. Reicht eine regelmäßige Pflege allein nicht aus, gibt es in der Apotheke Sprays oder Cremes mit örtlich betäubenden Wirkstoffen, wie zum Beispiel Polidocanol oder Benzocain. Bleibt der quälende Juckreiz über Tage, sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.
Internet:
http://www.eucerin.de/
http://www.medizininfo.de
Autor: Redaktion
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