Ist die Gabe von Tabletten z. B. Metformin bei einem schwankenden Blutzuckerwert von 7 bis 8,2 wirklich erforderlich?
Ein Diabetes mellitus liegt vor, wenn der Blutzuckerwert nüchtern höher als 7 Millimol pro Liter liegt. Der vom Arzt gemessene Blutzuckerwert ist also zu hoch und bedeutet, dass er Diabetiker ist.
Die Grundlage jeder Diabetes-Behandlung ist ein gesunder Lebensstil, d.h. richtig essen und trinken und regelmäßig Bewegung. Bei vielen Diabetikern ist eine Änderung des Lebensstils ausreichend, um den Blutzucker im normalen Bereich zu halten. Wenn das nicht ausreicht, verordnet der Arzt Medikamente, z. B. Metformin, oder später häufig Insulin.
Diabetiker können ein ganz normales Leben führen. Sie können gut essen und trinken, reisen und auch Sport treiben. Langfristig unbehandelte hohe Blutzuckerwerte führen zu Schäden im Körper, vor allem an den Augen, den Nieren, den Nerven. Um das zu vermeiden bzw. frühzeitig zu erkennen, ist es wichtig, dass der Betroffene regelmäßig den behandelnden Arzt aufsucht, um entsprechende Kontrolluntersuchungen durchführen zu lassen.
Günstig wäre die Teilnahme an einer Diabetiker-Schulung. Dort erfährt man von Experten, worauf es bei einem Leben mit Diabetes ankommt.
Ausführliche Informationen rund um das Krankheitsbild, sowie praktische Tipps und Informationen zur Behandlung und zu einem diabetesgerechten Lebensstil gibt es auch hier bei unter "was ist Diabetes?".
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