Google    Benutzerdefinierte Suche

 
Diabetes-informationszentrum.de
- - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Aktuelle Nachrichten
- - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Was ist Diabetes?
So behandelt der Arzt
Blutzuckermessen
Gut essen und trinken
Das richtige Gewicht
Rezepte
Jeden Tag aktiv sein
Diabetes und Reisen
Hautpflege
Häufig gestellte Fragen
Downloads
Hörfunk und TV
Service
Kontakt
Lexikon Diabetes
Wissenswertes
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Diabetes Ratgeber und Bücher
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Nützliche Links
Diskussionsforen
Sitemap
- - - - - - - - - - - - - - - - - -
Informationen aus der Industrie


Diashop.de
Der Online Shop für Diabetiker
jetzt hier klicken




Über uns Kontakt Impressum Sitemap
Neueste Nachrichten

Jetzt unverbindlich testen!


Gestationsdiabetes?

Frage:
Ich bin mittlerweile in der 37 SSW + 3, und unser kleiner Spatz hat jetzt schon ein Gewicht von ca 3500g. Dazu muss ich sagen, dass meine Geschwister und auch ich bei der Geburt alle über 4000g gewogen haben und mein Mann ebenso.
Vor 4 Wochen habe ich einen Blutzuckerbelastungstest bei meinem Hausarzt machen lassen, meine Werte waren: nüchtern aus venösem Blut 80, nach 60 Min ven. Blut 207 und nach 120 Min ven. Blut 145.
Um ganz sicher zu gehen habe ich nach einer Woche nochmals einen Schnelltest bei meinem Hausarzt durchführen lassen dieser lag bei 141mg/dl 2 Std. nach reichhaltigem Frühstück.
Mein Hausarzt sagte die Werte bei beiden Tests seien in Ordnung und mein Frauenarzt sagte ich hätte leicht Zucker und müsse auf die Kohlenhydrate achten, aber einen genauen Ernährungsplan gab er mir leider nicht. Ich achte seit her wirklich so gut es geht auf eine ausgewogene Ernährung.
Nun meine eigentliche Frage, habe ich laut diesen Werten nun eine Gestaionsdiabetes oder nur eine Glukosetoleranzstörung?
Es wäre für mich eine sehr große Erleichterung, wenn ich aus diesem Chaos endlich einen Lichtblick sehen würde und sie mir diese Frage schnell beantworten könnten, denn ich weiß leider nicht, an wen ich mich sonst wenden könnte.

Antwort:
Zur Erkennung eines Gestationsdiabetes sollte bei jeder Schwangeren zwischen der 24. und 28, Schwangerschaftswoche ein Suchtest durchgeführt werden. Bei besonders gefährdeten Schwangeren erfolgt der Suchtest bereits im 1. Drittel der Schwangerschaft und wird bei negativem Ergebnis zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche wiederholt. Als gefährdet gelten vor allem übergewichtige Frauen und Frauen mit einer positiven Familien-Diabetes-Anamnese. Weitere Risikofaktoren sind: schnelle Gewichtszunahme, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte.
Der Test erfolgt wie bei Ihnen in Form eines Belastungstests: Orale Gabe von 50 g reinem Traubenzucker gelöst in 200 ml Wasser, 1 Stunde danach erfolgt die Blutglukosebestimmung.
Liegt die Blutzuckerkonzentration im Kapillar- oder venösem Blut über 140 mg/d, so besteht der Verdacht auf einen Gestationsdiabetes. In diesem Fall folgt ein oraler Glukose-Toleranztest mit 75 g Glukose, gelöst in 300 ml Wasser. Ein Diabetes liegt vor, im kapillaren Vollblut der Nüchternblutzucker über 110 mg und der 2-Stunden-Blutzuckerwert über 200 mg/dl liegt.
Eine Glukose-Toleranz-Störung liegt vor, wenn der Nüchternblutzucker unter 110 mg/dl, der 2-Stunden-Blutzucker zwischen 140 und 200 mg/dl liegen. Kein Hinweis für eine Glukoseverwertungsstörung besteht, wenn sowohl der Nüchternblutzucker unter 110 mg/dl als auch der 2-Stunden-Blutzucker unter 140 mg/dl liegt.
Ein Gestationsdiabetes bildet sich nach der Schwangerschaft meist wieder vollständig zurück. Aber nach einer Normalisierung der Blutzuckerwerte besteht ein erhöhtes Risiko für die spätere Entstehung eines Diabetes mellitus. Deswegen sind regelmäßige Blutuntersuchungen erforderlich. Ganz besonders wichtig ist eine Gewichtsreduktion bis zum Normalgewicht sowie eine gesunde Ernährung in Kombination mit ausreichend Bewegung. Viele interessante Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.

Letzte Aktualisierung ( 22.02.2011 )
 
< Zurück   Weiter >

         
     
Der Online Shop für Diabetiker

Weitere Internetportale der aim-healthcare GmbH: http://www.mehr-fleisch-weniger-brot.de/, http://www.eb-mk.de/