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Aufgrund der veränderten Stoffwechsellage haben Diabetiker einen hohen Verbrauch an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie an ungesättigten Fettsäuren.
Von besonderer Bedeutung sind die Mineralstoffe Chrom und Zink. Bei den meisten Diabetikern ist die Versorgung mit diesen beiden Spurenelementen zu niedrig, was mit einer geringen Zufuhr einerseits und einem hohen "Verlust" andererseits zusammenhängt. Nun muß man wissen, dass die Wirkung des körpereigenen Insulins entscheidend durch diese beiden Mineralstoffe beeinflußt wird. Bei einem Mangel läßt die Wirkung nach, was die Diabeteseinstellung verschlechtert. Die meisten Diabetiker leiden unter einem Mangel.
Zink hilft zudem bei der Blutbildung und stärkt das Immunsystem. Ganz wichtig ist es bei der Wundheilung, die bei vielen Diabetikern ein Problem ist.
Gute Zinklieferanten sind Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte. Reichlich Chrom ist in Fleisch, Eiern, aber auch Haferflocken, Tomaten, Kopfsalat und Pilzen.
Noch weiter verstärkt wird der Effekt durch das Jungbrunnenmineral Magnesium.
Studien zeigen, dass sich durch gezielte Magnesiumgaben (z. B. Magnesium- und Kaliumcitrate aus Obst und Gemüse) die Wirksamkeit des Insulins noch einmal verbessern kann. Es wirkt sich zudem günstig auf Entzündungsprozesse, Herz-Rhythmus-Störungen, Bluthochdruck und Thrombosen aus. Probleme, die bei Diabetikern häufig auftreten.
Magnesiumreiche Lebensmittel sind Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und grüne Gemüsesorten. In tierischen Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Milch und Käse ist zwar nur wenig Magnesium enthalten, dafür ist es aber für den Körper besser verfügbar. Auch einige Mineralwässer können gute Magnesiumlieferanten sein. Als magnesiumreich gelten Wässer mit mindestens 100 Milligramm Magnesium pro Liter.
Die Vitamine C und E schützen den Körper vor schädlichen freien Radikalen. Bei erhöhten Blutzuckerwerten kommen freie Radikale häufiger vor. Damit steigt das Risiko für Folgeerkrankungen. Eine regelmäßige Versorgung mit diesen Vitaminen ist für Diabetiker ganz besonders wichtig.
Von besonderer Bedeutung für Diabetiker ist, dass sie täglich ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Diese Fettsäuren haben phantastische Wirkungen auf die Gesundheit. Sie verbessern die Durchblutung, beeinflussen die Blutfette positiv, normalisieren den Blutdruck und fördern die Heilung bei Entzündungen. Sie unterstützen die Hautfunktionen, lindern trockene Haut und können auch bei Hautekzemen hilfreich sein.
Kaltwasserfische wie Makrele, Lachs und Hering sind besonders reich an diesen Multitalenten. Zwei bis drei Portionen pro Woche sollten es sein.
Spezielle Vitalstoffpräparate für Diabetiker
Wer es nicht schafft, mit dem Speiseplan für eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr dieser speziell für Diabetiker wichtigen Vitalstoffe zu sorgen, für den gibt es entsprechende Nahrungsergänzungen in der Apotheke.
Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien, die darauf hinweisen, dass Diabetiker von einer zusätzlichen Gabe einzelner Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Omega-3-Fettsäuren im Hinblick auf eine Verringerung des Risikos diabetischer Folgeerkrankungen profitieren.
Autor: Redaktion
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