LOGI-Ernährung für Diabetiker
Während Ernährungs- und Diabetes-Fachgesellschaften in Deutschland zur Ernährungstherapie des Diabetes mellitus nach wie vor einen kohlenhydratreichen und fettreduzierten Speiseplan (45 bis 60 Prozent der Energiezufuhr als Kohlenhydrate, max. 30 bis 35 Prozent der Energiezufuhr als Fett) empfehlen, weisen neuere Studien aus dem angloamerikanischen und skandinavischen Raum auf deutliche Vorteile einer Ernährungsweise hin, die weniger Kohlenhydrate, dafür aber mehr Fett und mehr Eiweiß enthält. Praktisch bedeutet das weniger Getreideprodukte, vor allem solche aus weißem, hoch ausgemahlenem Mehl, mehr Fleisch und Fisch und deutlich mehr Gemüse und Obst.
Der glykämische Index - kurz GI oder Glyx genannt
Im Mittelpunkt dieser Empfehlungen steht der glykämische Index, kurz GI oder Glyx genannt. Der glykämische Index steht für die Wirkung von Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel. Dabei gilt: Je geringer die Wirkung der Ernährungsweise auf den Blutzuckerspiegel, desto besser der Schutz vor Übergewicht, vor Herz-Kreislauferkrankungen und möglicherweise auch vor bestimmten Krebserkrankungen.
In Deutschland wird diese Ernährungsweise vor allem von dem Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm mit der LOGI®-Pyramide (Low glycemic index oder niedriger glykämischer Index) propagiert.
Unsere Literaturempfehlung:
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Weitere Literaturempfehlungen vom Diabetes-Informationszentrum finden Sie unter
Diabetes Ratgeber und Bücher
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Lesen Sie weiter: Die LOGI®-Pyramide
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Letzte Aktualisierung ( 18.03.2011 )
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