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Fett – wichtiger Energielieferant

 

ImageFett ist Energielieferant Nummer eins. Denn Fette liefern doppelt so viel Kalorien wie Kohlenhydrate und Eiweiß. Fettreiche Speisen bergen also die Gefahr von Übergewicht. Doch ganz ohne Fett geht es auch nicht. Wie Sie fettbewusst essen, erfahren Sie hier.

 

 

 

Fett in richtiger Auswahl und Menge ist wichtig

Mit Fetten empfiehlt sich ein sparsamer Umgang: Sie sind Dickmacher Nummer eins und enthalten pro Gramm neun Kilokalorien. Sie fördern Herz-Kreislauferkrankungen und Übergewicht. Ein Gesamtverbrauch von maximal 30 Prozent der Gesamtkalorien oder 70 bis 80 Gramm täglich wird empfohlen. Mindestens die Hälfte der empfohlenen Fettmenge sollte aus hochwertigen Ölen und Fetten stammen: Pflanzenöle wie Rapsöl, Walnuss- und Olivenöl sowie Fischöle aus fettem Seefisch wie Lachs, Makrele und Thunfisch (2-3 Portionen pro Woche). Diese Fische sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und regelmäßig braucht. Wenig empfehlenswert sind fettreiche Fleisch- und Wurstwaren, sahnige Milchprodukte, Plattenfette sowie Fertiggerichte, fettreiche Saucen und alle frittierten Speisen.

Unsere Literaturempfehlung

Mehr Fett! - Warum wir mehr Fett brauchen, um gesund und schlank zu sein

 

 

Geben Sie gesunden Fetten den Vorrang!

Da Fett ein guter Aromaträger ist, neigen viele Menschen dazu reichlich fettreiche Lebensmittel zu essen. Deshalb ist es ratsam, auf eine moderate Fettmenge zu achten. Beispiel: für Menschen mit einer täglichen Kalorienmenge von ca. 2400 Kcal empfiehlt sich eine Gesamtfettmenge von maximal 80 Gramm. Neben Quantität ist auch die Qualität der Fette entscheidend für die Gesundheit. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind essenziell, da sie der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann, aber braucht. Ein hoher Verzehr von Lebensmitteln, die vorwiegend gesättigte Fettsäuren enthalten, wie Sahne, Butter, fette Wurst, Backwaren, Fertiggerichte etc., tragen zu erhöhten Blutfettwerten bei. Der Anteil gesättigter Fettsäuren sollte deshalb maximal 10 Prozent der Gesamttagesenergie betragen, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sollten 10 Prozent nicht überschreiten, einfach ungesättigte Fettsäuren können 10 bis 20 Prozent der Gesamtenergie ausmachen (vorausgesetzt, die Gesamtfettaufnahme beträgt nicht mehr als 35 Prozent)
Für die Praxis heißt das: wenig Butter Speck, Fertiggerichte, Blätterteig und Co. essen. Den Vorrang sollten Sie pflanzlichen Fetten wie Oliven- und Rapsöl, Margarine ohne gehärtete Fette geben. Einen entscheidenden Pluspunkt bei Diabetes gibt es bei einer betonten Auswahl dieser Fette zusätzlich: Sie wirken sich günstig auf die Senkung erhöhter Blutfettwerte aus. Denn jeder zweite Diabetiker leidet an einer Fettstoffwechselstörung.

Geeignete Fette bei erhöhten Blutfettwerten

Um erhöhte Blutfettwerte effektiv zu senken, empfiehlt es sich regelmäßig Seefisch wie Lachs, Makrele oder Thunfisch zu essen. Denn diese Fische sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Zwei Fischmahlzeiten pro Woche sind zu empfehlen.
Ob und in welcher Menge Fischölkapseln hier zum Einsatz kommen, besprechen Sie bitte mit Ihrem Diabetes behandelnden Arzt. Neben Fisch- und Pflanzenölen ist auch Diät-Margarine mit Phytosterinen ein probates Mittel, erhöhte Blutfettwerte langfristig effektiv zu senken. Auf Grund ihrer ähnlichen Struktur verringern Phytosterine die Aufnahme des Nahrungscholesterins aus dem Darm und führen deshalb zu einer Senkung des Cholesteringehaltes im Blut.
Bei erhöhten Blutfettwerten empfiehlt sich also ein regelmäßiger Genuss von Seefisch, der bevorzugte Einsatz von Oliven- und Rapsöl sowie Diät-Margarine mit Phytosterinen aufs Brot (z. B. "becel-pro-aktiv", "Deli Reform-active"). Gute Ergebnisse erreichen Sie zusätzlich durch eine
ballaststoffreiche Lebensmittelauswahl und regelmäßige Bewegung.

 

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So sparen Sie versteckte Fette

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Autorin: Kirsten Metternich
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Veröffentlicht 10.8.2006

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Letzte Aktualisierung ( 17.03.2011 )
 
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